Was die Liga bewegt!


Geschenkidee vom Lieblingsverein: Mannschaftsposter mit Wunschtext! by jeffrey12

Nikolaus und Weihnachten stehen vor der Türe und Dein Lieblingsverein unterstützt Dich bei der Auswahl des passenden Geschenkes für Deine Liebsten.

Viele Vereine stellen derzeit Ihr Mannschaftsposter der aktuellen Spielzeit für eine tolle Idee zur Verfügung: das Mannschaftsposter mit Wunschtext. Der Käufer kann einen Text seiner Wahl auf dem Poster drucken lassen und damit im Namen des Teams gratulieren.

Wozu? Das bleibt Dir überlassen.

Wir meinen: das Mannschaftsposter mit Wunschtext eignet sich besonders als Gutschein für ein Event oder Artikel rund um den Verein Deines Herzens, als Glückwunsch-Botschaft zum Geburtstag oder fürs neue Jahr oder einfach als Weihnachtskarte der etwas anderen Art.

Derzeit bieten wir auf unserem Portal die Mannschaftsposter der folgenden Teams an. Per Klick gelangst Du direkt in die jeweilige Vereinskategorie.

Hamburger SV, Karlsruher SC, VfL Bochum, Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, Fortuna Düsseldorf, SpVgg Unterhaching



Die Angst des Stürmers vor dem Ex-Verein. by jeffrey12
17.11.2008, 12:11
Filed under: Bundesliga | Schlagwörter: , , , ,

Eine neue Krankheit hat die deutschen Ligen befallen. Unverkennbare Merkmale: Gewissensbisse, Kraftlosigkeit, in jedem Fall aber fehlende Identifikation mit dem Arbeitgeber. Wo immer ein Spieler auf seinen Ex-Verein trifft, treten diese Symptome auf. Neuerdings, gefühlt seit Lukas Podolski gegen sein Heimatland Polen bei der EM gleich zwei mal einnetzte und aus Respekt vor seinen Landsleuten auf ausgiebige Jubel-Arien verzichtete.

Seither wird schon im Vorfeld des Spieltags diskutiert, wer wo auf wen trifft und deshalb nach dem Tor-Erfolg die Hände in die Taschen zu stecken hat. Mladen Petric bereitet etwa die Medien darauf vor, dass er im Falle eines Treffers gegen den BVB nicht jubeln wolle. Erst als bei jedem Ballkontakt klar wird, dass Ihn die Fans des Ex-Vereins doch nicht so lieb haben, wie er sie in einem Jahr gewonnen hat, überwältigen Ihn die Glücks-Gefühle nach dem 1:0.

So schön die Erinnerungen an Ex-Verein und Fans sein mögen, so sollte doch die Identifikation mit dem neuen Arbeitgeber auch oder gerade in der Minute des Torerfolgs im Vordergrund stehen sollte und nicht persönliche Image-Kampagnen. Fans vergessen ohnehin schneller, die neuen Helden sind schnell ausgemacht, die Erfolge ehemaliger Spieler oft schnell verblasst. Die BVB-Fans bezeugten das sehr genau.

An diesem Wochenende war es Daniel Baier, der mit seinem Tor drei Punkte für den FC Augsburg aus der Münchner Allianz Arena entführte. Und wieder überwiegte die Respekts-Bekundung vor dem Ex-Team gegenüber der Identifikation und Leidenschaft für den Arbeitgeber. 1860 ist Herzensangelegenheit, Augsburg nur Brötchengeber.

Gilt Giovane Elber in München als Verräter weil er sich über ein Tor für Lyon freute? Oder wird Claudio Pizarro erst in München, jetzt zurück in Bremen zum Buhmann, weil er nicht aufhört als leidenschaftlicher Goalgetter aufzutreten, egal in welchem Trikot er spielt? Eigentlich sind das doch ausgewiesene Merkmale professionellen Verhaltens.



Mann des Tages: Chinedu Obasi, 1899 Hoffenheim by jeffrey12

Mit Ihm verknüpften die Fans des Aufsteigers aus Hoffenheim wohl die größten Hoffnungen. Schließlich waren sich Fans wie Experten gleichermaßen einig, dass Chinedu Obasi Obuke der herausragende Spieler der vergangenen Zweitliga-Spielzeit war. Trotzdem waren es erstmal seine Mitspieler, die Ligaweit von sich reden machten. Vedad Ibisevic, auf den Spuren Müllerscher Trefferquoten, Demba Ba, senegalesischer Feinmotoriker mit „Streichholz-Beinen“ oder Sejad Salihovic, der derzeit wohl gefürchtetste Freistoß-Schütze der Bundesliga.

Ohne großes Aufsehen gab die sportliche Führung im Sommer dem Willen des Spielers und dem Drängen der nigerianischen Funktionäre und Öffentlichkeit im Sommer nach und stellte Obasi zu den Olympischen Spielen frei. Vielleicht ein entscheidender Schritt, den Obasi bereit ist mit vollem Einsatz zurückzuzahlen. Nach Trainingsrückstand und kleineren Verletzungssorgen hat es einige Spieltage gedauert, bis Obasi an die Leistungen der Vorsaison anschließen konnte.

Dafür kommt Obasi jetzt mit unbändigem Tordrang und Spielfreude bis zum Gehtnichtmehr. Mit zuletzt fünf Treffern in vier Partien scheint Obasi voll im deutschen Fußball-Oberhaus abgekommen zu sein und dabei die Rolle in der Hoffenheimer Erfolgsstory zu spielen, die ihm jeder, der Ihn kennt, zugetraut hat.

Unglaublich aber wahr: mit Obasi, Ibisevic und Ba stehen drei Hoffenheimer zur Wahl des Fußballers des Monats Oktober! Die Spieltagswertung 11 hat er bei uns schon mal gewonnen… Damit einhergehend ein großer Dank für große Fußball-Unterhaltung!